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29. März – 14. Juni
EINBLICKE
«Glas – Licht:Material» 

Glas ist als Gestaltungselement der zeitgenössischen Architektur nicht wegzudenken. Die Sonderausstellung «Glas – Licht:Material» rückt das faszinierende Material in den Fokus, das zwischen Reflexion und Transparenz, Zerbrechlichkeit und Festigkeit oszilliert. Die Grenzen des technisch Machbaren werden immer weiter verschoben und die Einsatzmöglichkeiten von Glas im Bauwesen damit kontinuierlich ausgeweitet. Gläser entwickeln sich zunehmend zu schaltbaren und multimedialen Flächen, welche an die Benutzerbedürfnisse angepasst werden können. Energetisch optimierte Vakuumgläser können bisher unvorstellbare tiefe Energiedurchlasswerte erreichen oder Fluidgläser sogar als Solarkollektoren oder Flächenheizung verwendet werden. In der Ausstellung werden neben Glasneuheiten auch Exponate der gestalterischen Glasbearbeitung gezeigt.

Öffnungszeiten Mo bis Fr 09:00 – 17:30 Uhr

Eintritt frei

Flyer 
Infobrief



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13. Juni 18:00 Uhr
EINBLICKE
Finissage «Glas – Licht:Material» 

Referenten: 
Philippe Willareth, Dipl. Fassadeningenieur FH SIA, Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure, Zürich
Georg Pfefferle und Michael Purzer, FRENER & REIFER GmbH Srl

Das dänische Architekturbüro BIG ergänzt mit dem «Maison des Fondateurs» im Vallée de Joux (JU) das historische Gebäudeensemble des Uhrenherstellers Audemars Piguet um ein Gästehaus und ein Museum. Das Ausstellungsgebäude schraubt sich mit einer Doppelspirale aus der Landschaft und erinnert an den Federantrieb eines Uhrwerks.
Das Dach schwebt über den rahmenlosen und bis zu 6m hohen Gläsern, welche die Lastabtragung und Aussteifung des Gebäudes übernehmen. Aus der komplexen Geometrie resultieren über hundert verschiedene, trapezförmige und gebogene Gläser. Die einzelnen Scheiben der Verglasung wurden warm verformt, mit einer statisch wirksamen Folie verbacken und punktförmig gelenkig gelagert. Das interdisziplinäre Projektteam veranschaulicht in seiner Präsentation die erstaunlichen Eigenschaften des scheinbar zerbrechlichen Baumaterials Glas.

Anmeldung bis 11. Juni an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

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Dienstag 18. Juni
19:00–20:00 Uhr

KONZEPT
«Ingenieurbauten im Italien der Nachkriegszeit»

Referent:
Tobias Erb, Architekt ETH SIA

Der Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua hat die Ingenieurbauten der Nachkriegszeit in Italien in den Fokus rücken lassen. Die in den 1950er und 1960er Jahren entstandenen Infrastrukturen, allen voran die Brücken immer grösseren Massstabs, bildeten nicht nur den Unterbau für die rasante Entwicklung des Landes in der Hochkonjunktur, sondern entfalteten auch nachhaltigen technologischen und ästhetischen Einfluss. Der Vortrag folgt den wegweisenden Projekten von Ingenieuren wie Riccardo Morandi aber auch Silvano Zorzi oder Sergio Musmeci und diskutiert die neuen architektonischen Handlungsfelder, die ausgehend von den infrastrukturellen Bauaufgaben erschlossen werden.

Tobias Erb ist selbständiger Architekt in Bern und Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich, wo er zu den Ingenieurbauten der Nachkriegszeit in Italien forscht.

Foto © Tobias Erb und Lukas Ingold

Der Vortrag findet im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der SBCZ statt und
beginnt ausnahmsweise um 19h
 

Anmeldung bis 11. Juni an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

Flyer


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27. Juni 18:00 Uhr
KONZEPT
«Wiederverwendung von Bauteilen»
 
Referierende:
Andreas Sonderegger & Marc Loeliger Dozenten Institut Konstruktives Entwerfen ZHAW, Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen
Marc Angst & Pascal Hentschel
baubüro in situ, Zürich

Einführung:
Isabel Gutzwiller, Stahlbau Zentrum Schweiz SZS 

Die Aufstockung des Kopfbaus der Halle 118 in Winterthur – Ein Lehrstück für Entwurf und Praxis. Für die Instandsetzung und Aufstockung des Gebäudes auf dem Lagerplatz werden zu 80 % wiederverwendete Baumaterialien genutzt: gefundene und geerntete Komponenten aus verschiedenen Abbruchobjekten – von Stahlträgern bis zu ganzen Treppen – werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Das baubüro in situ spielt aktuell anhand dieses Pilotprojektes den gesamten Planungs- und voraussichtlich ab Sommer 2019 auch den Bauprozess mit wiederverwendeten Bauteilen durch. Marc Angst und Pascal Hentschel stellen das Projekt vor und berichten von den Erfahrungen, den Hindernissen und Chancen. 
Andreas Sonderegger und Marc Loeliger präsentieren die Erkenntnisse aus ihrem Masterstudio an der ZHAW, wo die Studierenden mit wiederverwendeten Bauteilen entwerfen und konstruktive Strategien dazu entwickeln. Ausgangslage des Semesterentwurfs bildet derselbe Bauplatz in Winterthur und der Bauteilkatalog der bereits zur Verfügung stehenden gefundenen Materialien und Bauteile.

Eine Gastveranstaltung des Stahlbau Zentrum Schweiz SZS.

Anmeldung bis 25. Juni an thema@baumuster.ch 
Eintritt frei


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11. Juli 18:00 Uhr
EINBLICKE
Vernissage «Brick 18»
Eine Backstein Themenausstellung präsentiert von 
ZZ Wancor vom 12. Juli –  20. September 

Referent:
Jonathan Sergison, Sergison Bates architects, London, Zürich

Der Wienerberger Brick Award, der im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, ist eine Auszeichnung, mit der alle zwei Jahre die kreativsten Beispiele moderner und innovativer keramischer Architektur ausgezeichnet werden. 2018 wurden rund 600 Projekte aus 44 Ländern eingereicht. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der nominierten Projekte und die Preisträger des Brick Awards 2018 anhand von Fotografien, Videos und Mock-Ups.

In vielen Bauten von Sergison Bates spielt Backstein eine tragende Rolle. Das Büro wurde 1996 von Jonathan Sergison und Stephen Bates in London gegründet und seit 2010 betreiben sie eine Zweigniederlassung in Zürich. Jonathan Sergison spricht an der Eröffnung über ihre langjährige und intensive Auseinandersetzung mit Backstein, als Baumaterial und als konstruktives System.

Anmeldung bis 9. Juli an thema@baumuster.ch
Eintritt frei


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18. Juli 12:15–13:30 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Design und Gewissen»
Marmoleum, Forbo Flooring Systems
Tamar Gaylord, Senior Designer Linoleum, Forbo Flooring, NL
Jörg Lamster, Geschäftsleiter Durable Planung und Beratung

Seit der Mitte des 19.Jahrhunderts wird Linoleum eingesetzt und hat sich bis heute als langlebiger und vielfältiger Baustoff bewährt. Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten muss er sich aber stetig weiterentwickeln und den aktuellen Gegebenheiten und Nachfragen anpassen. Die Chefdesignerin der Forbo Flooring Abteilung, Tamar Gaylord, spricht am Brownbag-Lunch über die Entwicklung des Designs anhand der neuen Marmoleum Kollektion.
Die Wahrnehmung von Materialien wird heute zunehmend auch durch ökologische Faktoren geprägt. Der Linoleum Bodenbelag wird gemäss der EPD (Environmental Product Declaration) als CO2 neutral eingestuft. Als unabhängiger Experte erklärt Jörg Lamster von Durable Planung was dies bedeutet und wie dieses Zertifikat einzuordnen ist.

Anmeldung bis 16. Juli an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

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letzte Änderung: 20.05.2019